Smart Postmix System
Konzept- und Designentwicklung einer vernetzten Schankanlage mit Touch-Bedienung – im Kundenauftrag gepitcht.
Konzept- und Designentwicklung einer modernen, vernetzten Schankanlage als Grundlage für eine neue Produktfamilie im Gastronomie- und Eventbereich. Inhaltlich verbindet es klassische Postmix-Technologie mit Touch-Bedienung, IoT-Funktionen, Datenintegration und einem konsistenten Produktdesign – konzipiert als Interface- und Erlebnisprodukt, nicht als reines Technikgerät.
Herausforderung: Klassische Postmix-Schankanlagen sind technisch funktional, aber wenig integriert – Bedienung, Wartung und Monitoring laufen meist getrennt und sind stark vom Personal abhängig
Lösung: Ganzheitliches Systemkonzept aus Produktdesign, Touch-Interface, Dashboard und IoT-Anbindung – Komplexität bleibt im Hintergrund, Bedienung wird reduziert und selbsterklärend
Ergebnis: Konzept für eine neue Generation vernetzter Schankanlagen mit klar differenziertem Produktauftritt, integriertem UX-Konzept und Anbindung an digitale Betriebsprozesse
Projektinfos
- Leistungen: Marktanalyse, Konzeptentwicklung, Produktdesign, Systemarchitektur, Featuredefinition, UX-Konzept, UI-Design
- Bereich: Produktentwicklung · Industriedesign · Smart Systems
- Branche: Gastronomie · Beverage · Event
- Projektart: Auftragsarbeit · Konzeptentwicklung · Pitch
Ausgangssituation
Bestehende Postmix-Systeme am Markt sind über Jahrzehnte gewachsen: technisch zuverlässig, aber primär als reine Funktionsgeräte konzipiert. Bedienung, Wartung und Monitoring laufen meist über getrennte Wege – das Personal kennt die Maschine aus Erfahrung, Füllstände werden manuell kontrolliert, Fehler treten oft erst bei der Nutzung in Erscheinung. Eine durchgängige digitale Anbindung an Kassensysteme, Bestellprozesse oder Service-Workflows fehlt in den meisten Lösungen am Markt.
Im Auftrag des Kunden habe ich ein vollständiges Konzept für eine neue Produktfamilie ausgearbeitet, das diese Lücke schließt: eine Schankanlage, die nicht nur technisch funktioniert, sondern als vernetztes Produkt mit klarer Designsprache und integrierter Bedienlogik auftritt – und damit Anschluss findet an die Erwartungen, die Betreiber und Nutzer:innen heute an digitale Produkte stellen. Das Konzept wurde dem Kunden gepitcht und bildet die Grundlage einer in den kommenden Jahren geplanten Produktentwicklung.
Konzept-Ziele
- Intuitive, selbsterklärende Bedienung am Gerät
- Konstant hohe Getränkequalität durch Automatisierung
- Live-Monitoring von Verbrauch, Füllständen und Status
- Vorausschauende Wartung statt Reaktion auf Störungen
- Erweiterbarkeit durch Schnittstellen zu bestehenden Betriebssystemen
- Modernes Produktdesign, das sich deutlich vom Marktstandard absetzt
Meine Rolle
- Marktanalyse und Bewertung bestehender Systeme
- Entwicklung des Gesamtkonzepts (Hardware, Software, UX, Ökosystem)
- Produktdesign und Designsprache
- Definition der Smart Features und Datenfunktionen
- Konzeption des UI für Touch-Display und Dashboard
- Systemarchitektur und Schnittstellenkonzept
Produktdesign
Ziel war eine Designsprache, die die Anlage nicht als technisches Gerät, sondern als Interface- und Erlebnisprodukt wahrnehmbar macht. Reduzierte Formgebung, ein zentrales Touch-Display als visueller Anker und eine klare Materialwirkung bilden den optischen Rahmen. Die Bedienelemente sind auf das Wesentliche reduziert – komplexere Funktionen werden bewusst in das Software-Interface verlagert, statt sie als physische Schalter oder Anzeigen auszuführen.
Smart Features & UI
Die Software hinter dem Produkt wurde als integraler Bestandteil mitgedacht, nicht als nachgelagerte Funktion. Sie übernimmt das, was klassische Schankanlagen heute dem Personal überlassen: Status, Füllstände, Wartungshinweise und Bedienführung. Die Komplexität bleibt im Hintergrund, sichtbar wird nur das, was im Moment relevant ist.
Konzipierte Kernfunktionen:
- Live-Übersicht von Nutzung und Verbrauch
- Anzeige von Status und Füllständen in Echtzeit
- Vorhersage von Verbrauch und Nachfüllbedarf
- Geführte Fehlerbehebung direkt am Gerät
- Monitoring und Steuerung über Dashboard oder App

System & Integration
Das Konzept ist von Anfang an als offenes System gedacht – nicht als isolierte Insellösung. Schnittstellen erlauben die Anbindung an Kassensysteme, Bestellprozesse und digitale Betriebsabläufe; QR-Code-basierte Bestellungen ermöglichen kontaktlose Interaktionen am Gerät; Fernwartung und Software-Updates lassen sich über die Netzwerkanbindung umsetzen. Die modulare Architektur erlaubt Erweiterungen, ohne dass das Grundsystem überarbeitet werden muss.

Ergebnis
- Vollständiges Produktkonzept für eine neue Schankanlagen-Generation, an den Auftraggeber gepitcht
- Designsprache mit klarer Differenzierung zum aktuellen Marktstandard
- Integriertes UX-Konzept mit Touch-Interface und Dashboard
- Offene Systemarchitektur als Grundlage für Vernetzung und Skalierung
- Grundlage einer in den kommenden Jahren geplanten Produktentwicklung und möglichen Serienumsetzung
Übertragbarkeit auf andere Projekte
Der Ansatz – ein etabliertes Produkt durch konsequente Verbindung von Industriedesign, UX und IoT in eine zeitgemäße Form zu überführen – lässt sich auf viele Bereiche der Produktentwicklung übertragen:
- Smart-Product-Konzepte für klassische Branchen – Geräte und Maschinen, die technisch ausgereift, aber gestalterisch und digital veraltet sind und durch ein neues Konzept marktfähig gehalten werden sollen.
- Hardware mit eigener Software-Welt – Produkte, bei denen Bedienung, Monitoring und Service-Logik integraler Teil des Produkts sind, nicht nachträgliche Ergänzungen.
- UX-Konzepte für technische Geräte – Interfaces, die Komplexität reduzieren statt sie abzubilden, mit klarer Trennung zwischen täglicher Bedienung und detaillierten Service-Funktionen.
- Produktdesign mit Marktdifferenzierung – Designsprachen, die ein Produkt erkennbar von Wettbewerbern abheben, ohne die technische Substanz zu kompromittieren.
- Offene Systemarchitekturen statt geschlossener Insellösungen – Konzepte, die von Anfang an mit Schnittstellen zu bestehenden Betriebssystemen, Bestellprozessen und Service-Workflows gedacht sind.
Wenn du ein bestehendes Produkt strategisch neu denken oder ein Smart-Product-Konzept entwickeln möchtest – lass uns sprechen.
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Ich unterstütze bei Konzept, Konstruktion und Umsetzung.